Das Rosenköpfchen...

...lebt in großen Schwärmen an der Westküste Südafrikas in Angola, Namibia und Botswana.
Es gehört zu den Nicht-Augenring-Agaporniden (fehlender ausgeprägter weißer Augenring) und lebt
in seinem Verbund in offenen, trockenen und bergigen Buschregionen bis in ca. 1.600 m Höhe.
Sie ernähren sich von diversen Sämereien und Früchten und werden in ihren Ländern sogar als
Plage angesehen.
Rosenköpfchen sind Koloniebrüter und ihre Brutzeit in freier Wildbahn ist zwischen Februar
und März. In der Wohnungshaltung ist die Brutzeit bei optimalen Bedingungen ganzjährig.
Auf ihrem Heimatkontinent nisten die quirligen Tiere in Bruthöhlen wie z. B. Felsnischen,
Gebäudespalten, Nestern von Webervögeln und auch in Termitenhügeln.
Die Rosenkopf-Weibchen sind allein für den Nestbau zuständig. Es trägt frische Zweige
und Rinde im Bürzelgefieder zum Nest und baut dort ein sehr dichtes Flechtwerk.
Rosenköpfe haben etwa eine Gesamtkörperlänge von 17 cm und gehören somit
zu den Größten unter den Agaporniden. Die Geschlechter der Männchen und Weibchen lassen
sich äußerlich nicht erkennen.
Wildfarbene Rosenköpfchen haben eine grüne Gefiederfärbung und einen hornfarbenen Schnabel.
Die Gesichtsmaske ist zart Rot und die Stirn sehr kräftig Rot. Das Bürzelgefieder ist strahlend
Blau und die Schwanzfedern ziemlich bunt gefächert. Es gibt mittlerweile diverse Farbvariationen
unter den Nachzuchten. Von Gelb, Gescheckt, Blau, bis hin zu gräulich. Auch die Farbe der Gesichtsmaske
kann variieren. Sie kann neben Rot auch Orange, Rosa, gänzlich weiß und weiß mit aprikotfarbener Stirn sein.
Das Rosenköpfchen ist das in Gefangenschaft am meist nachgezogene Tier unter den Agaporniden.
Sie gibt es in freier Wildbahn noch relativ häufig, im Gegensatz zu den anderen Arten und trotzdem
ist ihr Bestand bedroht. Daher ist der Import von Wildfängen verboten.

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